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Es war einmal ...... „ein Einmal“ das,
weil man es immer wieder erzählte,
so oft wiederholt wurde......, dass es
Wirklichkeit wurde.

Jorge Bucay


Erzählungen waren lange Zeit die traditionelle Methode um Unterricht und Kenntnis zu vermitteln.
Auch in unserer Zeit besteht wieder ein grosses Bedürfnis an Erzählungen.
Geschichten, die Sinn und Bedeutung geben, sind Wegweiser in unserem Leben – sie erzählen uns etwas über tiefe universelle Werte.

Diese Geschichten sprechen in erster Linie nicht zu unserem Verstand, sondern zu unserem Gefühl.
Überdies weisen sie auf eine Lebensart, die sich  auf Mitgefühl und Mitmenschlichkeit gründet.
Sinnvolle Geschichten bestehen nicht nur aus Worten allein. Das „nicht nur“ ist schwer zu beschreiben, es ist das unausgesprochene Geheimnis der Erzählungen.
Es liegt verborgen unter den Worten, zwischen den Worten und jenseits der Worte.
Es vibriert etwas zwischen den Worten, und beim Lesen kann ein Blitz des Erkennens einschlagen.
Die Geschichten auf dieser Seite sind Wegweiser, ein Finger, der die Richtung anzeigt.
Wegweiser sind jedoch nicht der Weg, aber ohne Wegweiser finden wir den Weg oft nicht.
Der Weg, den die Geschichten weisen, ist der Weg nach Innen. Und tief in uns brauchen wir keine Worte, dort befindet sich das stille Erkennen, jenseits der Worte.


 Ein Schüler fragte einmal seinen Meister:
„Sie erzählen uns immer Geschichten, Sie erklären uns aber nie ihre Bedeutung.“
Der Meister antwortete: „Was würdest Du sagen, wenn Du auf dem Markt Obst kaufst und der Kaufmann isst es vor deinen Augen auf und gibt dir die Schale?“